Probleme mit Papier & Folien
Die Drucker für "Privatkunden" arbeiten größtenteils mit Farbstofftinten (Dye-Tinte, flüssiger Farbstoff) aber manchmal auch mit pigmentierter Tinte (feste Farbpartikel). Die Dye-Tinte kann ein größeres Farbspektrum abbilden und ist einfacher zu handhaben, dagegen ist die Pigmenttinte relativ wasserfest. Die kompatiblen Druckerpatronen beinhalten meistens Dye-Tinten, das ist aber Herstellerabhängig. Es gibt Papiere die können sie nur mit Dye-Tinte oder nur mit Pigmenttinte benutzen bzw. die pigmentierte Tinte braucht längere Zeit um zu trocknen da sie nicht so schnell durch die Microporen gelangt und auf der Beschichtung liegenbleibt.
Weil ein ungestrichenes Papier wie normales Kopierpapier der Tinte ermöglicht, über den Druckbereich hinaus auszulaufen. Das Bild verliert an Schärfe und Kontur, und die Farbbrillanz wird vermindert.Übermäßige Absorption des Wassers aus der Tinte kann das Papier zudem uneben machen oder wellen.
Alle unsere Papiere und Folien sind mit einer Farbempfangsschicht bestrichen -
eine spezielle Formel, die die Tintentröpfchen präzise in die gewünschte Position bringt und ein Auslaufen verhindert. Das Resultat ist ein klar umrissenes, scharfes Bild von hoher Qualität mit leuchtenden Farben. Unsere Fotopapiere haben teilweise zusätzlich eine PE-Beschichtung, die den besonderen Glanz und die Glätte verleiht, die notwendig sind, damit das Papier nicht nur fotorealistisch aussieht, sondern sich auch so anfühlt.
A - naturweiß bis weiss
AA - reinweiss bis hochweiss
AAA - hochweiss bis strahlend weiss
Transparent - leicht milchig bis frosted
Clear / Glas - absolut durchsichtig
- wird als Flächengewicht angegeben
- das angegebene Gewicht bezieht sich auf 1m²
- je höher der Papieranteil - umso mehr Steifigkeit
- z.B.: 280g/m² Ultra Fotopapier = ca. 160 g/m² Normalpapier
Das kommt daher, daß bei einem sehr hochwertigem glänzenden Fotopapier der Papieranteil sehr gering ist und das Gewicht zum Großteil von den Fotobeschichtungen kommt. Wenn der Drucker mit vorderem Papiereinzug (z.B.: Brother, HP) ein 200g/m² Karton nicht einzieht, so wird er aber ein gutes 280g/m² Fotopapier einziehen.
Je größer die Anzahl der "dots per inch" (Punkte pro Zoll) ist, um so mehr und feinere Rasterpunkte und dadurch eine bessere Druckqualität. Eine höhere Auflösung erzeugt schärfere Bilder und weichere Farbübergänge. Dies ist besonders wichtig für Fotodrucke und Drucke mit Verläufen in hoher Qualität.
- vor Nässe schützen
- vermeiden Sie Fingerabdrücke (Schweiß)
- trocken und kühl lagern
- geöffnete Verpackungen bei Zimmertemperatur und 30-60% Luftfeuchtigkeit aufbewahren
- vor dem Einlegen in das Papierfach die Blätter auffächern
Um einen reibungslosen Durchgang der Folien zu gewährleisten sind einige Kopierer und Drucker mit einer optischen Durchlaufskontrolle (Lichtschranke) ausgerüstet.
Damit solche Geräte die klaren Folien erkennen, sind diese mit einem Papierstreifen oder einem angeleimten Papier versehen. Nach dem Druckvorgang den Streifen bzw. das Papier sofort entfernen
• haben Sie die richtige Seite bedruckt ?
• haben Sie das richtige Druckmedium im Druckermenü ausgewählt ?
Einstellungen in der Systemsteuerung gelten immer, Einstellungen beim konkreten Druckauftrag nur bei diesem Druckvorgang
- kommen alle Farben die im Drucker vorhanden sind ?
Testseite über die Druckersoftware drucken und die Farben kontrollieren
- bei Etiketten u.s.w. einmal einen Probedruck auf normalen Papier und dann vergleichen und eventuell die Einstellungen korrigieren.
- Geräte mit vorderem Papierfach (mit Umlenkrollen, z. B.: HP und Brother) können keinen schweren Fotokarton oder andere "steife" Materialien einziehen; verwenden Sie PE-Fotopapier oder Papier mit einer Grammatur bis zu etwa 180g/m², das sollte dann funktionieren.
- Folien sollten immer mit Einzelblatteinzug bedruckt werden!
- Magnetpapier und -folien immer Einzelblatteinzug !!
- Magnetpapier und -folien nicht mit dem Laserdrucker oder Kopierer verwenden.
- vertikale Streifen: Druckkopfausrichtung mit der Druckersoftware ausführen
- horizontale Streifen: Düsenreinigung mit der Druckersoftware ausführen
- stellen Sie das Gerät nicht in Heizungsnähe auf
- setzen Sie das Gerät nicht direkt der Sonneneinstrahlung aus
- machen Sie mindestens einmal in der Woche einen Testausdruck
Sollten Sie trotzdem permanent Querstreifen haben liegt es an der verwendeten Tinte, billige Tinte kann die Düsen verstopfen. Es empfiehlt sich eine manuelle Druckkopfreinigung und danach ein Tintenwechsel.
• Prinzipiell ist die bedruckbare Seite im Tageslicht weißer und hat bei Inkjetpapier und -folien eine "rauhe" Beschichtung.
Papierstreifen an der Folie - die bedruckbare Seite ist gegenüber dem Sensorstreifen, dieser muß als erstes in den Drucker eingezogen werden; nach dem Druckvorgang sofort abziehen!
Bei Laserdruckmedien ist eventuell eine Ecke abgerundet, die bedruckbare Seite liegt oben wenn die Ecke oben rechts (Hochformat) oder unten rechts (Querformat) ist. Bei keiner Markierung sind die Folien beidseitig verwendbar.
Je nach Papierfach (Oben oder Unten) müssen Sie das Druckmedium mit der bedruckbaren Seite nach oben oder unten legen. Ausprobieren oder im Handbuch lesen.
Geräte mit vorderem Papierfach (mit Umlenkrollen, z. B.: HP und Brother) können keinen "Fotokarton" oder andere "steife" Materialien einziehen; verwenden Sie PE-Fotopapier oder Papier mit einer Grammatur bis zu etwa 180g/m², das sollte dann funktionieren.
- Einstellungen in der Systemsteuerung gelten permanent (Standard)
- Einstellungen über das Menü "Drucken > Eigenschaften" gelten nur für diesen Druckauftrag
- wählen Sie die richtige Papiersorte und das Format aus
- die voreingestellte Auflösung wie gewünscht?
- können Sie Filter aktivieren, wenn ja - Effekte mit gleichem Ausdruck ausprobieren
- Inkjetpapier - bei Problemen anderen Einzug nehmen, auf Normalpapier stellen !?
- Folien am besten Einzeln einlegen bzw. gut "auffächern"
- müssen Sie spiegelverkehrt drucken? Probeausdruck auf Normalpapier!
- bei neuen Formaten oder neuer Software - Probedruck auf Normalpapier und vergleichen!
Sollten Sie Probleme beim entfernen der Trägerfolie haben:
nehmen sie zwei kleine Streifen Klebefilm und kleben diese von beiden Seiten über eine schmale Ecke und ziehen diese anschließend wieder vorsichtig auseinander. Sie sollten nun zwei getrennte Blätter haben.
Aufbau der Inkjetbeschichtung
Aufbau von Inkjetpapier & Inkjetfolien Das Fotopapier hat eine spezielle Oberflächenbeschichtung und die Tinte dringt nach dem ausdrucken schnell in die Schicht ein, verläuft nicht und ist nach kurzer Resttrocknung wischfest bzw. wasserfest. Auf die jeweilige Anwendung abgestimm- te, einseitige oder zweiseitige Beschichtungen in High Glossy, Semi Glossy (Silk) oder Matt / Seidenmatt, erlauben einen kontrastreichen und farbgetreuen Ausdruck auf Tintenstrahldruckern in höchster Auflösung von bis zu 9600dpi. Erhältlich sind die Fotopapiere in verschiedenen Grammaturen und Formaten. Sie erhalten mattes oder hochglänzendes, wasserfestes und sofort trocknendes Fotopapier mit einer stark ab- sorbierenden, mikroporösen oder nanoporösen Inkjetbeschichtung. Ausdrucke mit pigmentierten Tinten ( beinhaltet feste Farbstoffe ) benötigen bei Glossy Fotopapier eventuell mehr Zeit zur Trocknung und das Eindringen in die Beschichtung da die Farbpartikel nicht so schnell durch die microporöse oder nanoporöse Fotobeschichtung kommt.