Hinweis
Mit den hier veröffentlichten Anleitungen erhalten Sie einen ersten Eindruck über den Refillvorgang. Sie können danach entscheiden ob Ihr handwerkliches und technische Geschick ausreicht die Tonerkartuschen nachzufüllen.
Allgemeine Hinweise vorab
Lesen Sie erst die beigefügte Anleitung komplett durch. Im Zweifelsfall holen Sie sich Unterstützung bei einem handwerklich/ technisch geschickten Menschen.
Der Nachfülltoner sollte zum Zeitpunkt der Verwendung Zimmertemperatur erreicht haben und bei Zimmertemperatur und einer relativen Luftfeuchtigkeit von circa 25-75% gelagert werden.
Das Tonerpulver vor dem Refill aufschütteln und vorsichtig, ohne "Staubentwicklung" einfüllen.
Der Nachfülltoner kann bei einem entsprechenden Luftgemisch hochentzündlich sein; arbeiten Sie deshalb nur in gut belüfteten Räumen.
Wir empfehlen beim Befüllen von Tonerkartuschen ausdrücklich den Einsatz von Gummihandschuhen und einem Atemschutz (Klasse: FFP1 oder höher).
Bei "unlösbaren" Problemen kontaktieren Sie uns per Mail.
Definitiv: NEIN !!
Der Toner unterscheidet sich durch seine chemischen Bestandteile, seine mechanischen und physikalischen Eigenschaften. Der falsche Toner beschädigt Einzelkomponenten oder das gesamte Gerät; mit sehr viel Glück haben Sie nur einen schlechten Ausdruck.
Starterkartusche: diese Tonerkartusche befindet sich beim Neukauf im Gerät und ist unter Umständen modifiziert worden ( Füllmenge, Druckkapazität, Chip u.s.w.).
Chip: die Chips auf den Tonerkartuschen zeigen den Füllstand an. Beim refillen müssen die Chips meistens resettet oder ausgetauscht werden.
Abstreifer: reinigt die Photoleitertrommel von nicht gebrauchten Tonerresten.
Photoleitertrommel: mit hilfe der Bildtrommel wird der Ausdruck auf dem Papier erzeugt.
Grundsätzlich nein.
Feinste Abweichungen erkennt man eventuell nur beim Vergleich der Ausdrucke vor und nach der Befüllung. Sollte es jemanden störend auffallen, so kann man diese Abweichungen durch die Einstellungen in der Farbverwaltung des Druckermenüs anpassen.
Mischen Sie nicht den Resttoner oder anderen Nachfülltoner mit unserem Nachfülltoner.
Bohren sie keine Löcher mit einem normalen Bohrer sondern schmelzen Löcher in das Gehäuse.
Berühren Sie beim Refill nicht die Photoleitertrommel oder setzen diese dem direkten Sonnenlicht aus, dies kann zu fehlerhaften Ausdrucken führen.
Stöpsel von vorsichtig entfernen damit sie wieder verwendet werden können; defekte Stöpsel nachkaufen oder mit Reparaturband oder Heißkleber abdichten
1. Der Drucker verbraucht alle Farben bei jedem Kalibrieren bzw. wenn Sie den Drucker neu starten, daher sollte man den Drucker lieber eingeschaltet lassen.
2. Selbst im eingeschalteten Zustand kalibriert der Drucker in bestimmten Abständen, um den Tonerstatus zu prüfen. Dabei wird wiederum Toner verbraucht.
3. Beim S/W-Druck sollte man in den Druckereinstellungen extra auf S/W-Druck umstellen (Graustufen), sonst mischt der Drucker selbstständig die anderen Farben bei.
4. Gelber Toner wird bei jedem einzelnen Ausdruck mitverbraucht, um die Herstellermarkierung auf das Papier zu bringen. Mit bloßem Auge sind diese Markierungen kaum zu erkennen und dienen einer nachträglichen Identifizierung (entspricht dem Abkommen zwischen Druckerherstellern und "Geheimdiensten" weltweit).
5. Generell wird mehr Toner verbraucht, wenn man einzelne Druckaufträge verarbeitet im Gegensatz zu Druckaufträgen, die aus mehreren Seiten bestehen.
6. So gut, wie alle gängigen Farben, sind sogenannte Mischfarben. Das bedeutet, dass, wenn Sie z. B. etwas in Grün drucken, dabei sowohl Cyan als auch Yellow (meistens auch Magenta) in einem bestimmten Mischverhältnis auf das Papier kommen und auch alle betroffenen Farben entsprechend verbraucht und abgerechnet werden.
7. Bei der Berechnung der Anzahl von gedruckten Seiten gehen alle Hersteller von einer 5%-igen Farbdeckung pro A4-Blatt aus. Das bedeutet, dass sobald ein Bild oder Grafik mit mehr als 5%-igen Deckung gedruckt werden, werden die Seiten nicht mehr einzeln abgerechnet, sondern prozentual. In der Praxis sieht es dann so aus: Werden pro Blatt Bilder mit z.B. einer 10%-igen Deckung gedruckt, werden pro Druck zwei Seiten abgerechnet. Diese Infos werden anschließend auf dem Chip gespeichert. Je nach dem, mit welcher Deckung Sie drucken, wird entsprechend die voraussichtlich noch verbleibende Druckkapazität pro Kartusche angezeigt.
Beispiel:
Druckkapazität einer Tonerkartuschen liegt bei 1000 Seiten Sie drucken die ersten 5 Seiten mit einer 10%-igen Deckung.
Rein theoretisch müsste der Druckerstatus anzeigen, dass mit dieser Kartusche insgesamt nur noch 490 Drucke möglich sind, weil er davon ausgeht, dass auch die nachfolgende Ausdrucke mit der gleichen Deckung gedruckt werden. Im Laufe der Zeit werden diese Werte jedes Mal erneut berechnet und aktualisiert.
Diese Berechnung stimmt leider nur in der Theorie, denn die Aktualisierungen werden in bestimmten Zeitabständen durchgeführt. Somit ist es durchaus möglich, dass der angezeigte Tonerstand "sprunghaft" absinkt.
Hinzu kommt noch die Tatsache, dass die meisten Tonerkartuschen mit einem Füllstandssensor ausgestattet sind. Dieser bestimmt darüber, wie viel Tonerpulver sich tatsächlich noch in der Kartusche befindet bzw. für wie viele Ausdrucke diese Menge ausreicht und meldet den aktuellen Stand beim Kalibrieren an den zuständigen Chip. Die vom Chip alleine rechnerisch berechnete Kapazität, wird somit aktualisiert und in der Anzeige angepasst.
Startekartuschen befinden sich beim Neukauf des Druckers im Gerät und sind mit einer geringen Tonermenge befüllt. Die meisten davon lassen sich problemlos wiederbefüllen. Eine Ausnahme bilden Tonerkartuschen in den OKI-Druckern der C3000-er und der 5000-er Serie. Diese lassen sich auf Grund der gesonderten technischen Konstruktion nicht wiederbefüllen, daher empfehlen wir unseren Kunden, einen zweiten Satz Tonerkartuschen zu kaufen (original oder kompatibel), um diese dann später nachfüllen zu können.
Bei bestimmten Druckertypen, wie z. B. Lexmark C520-Serie, sind die Starterkartuschen so konstruiert, dass sie sich grundsätzlich nur mit einer geringeren Tonermenge nachfüllen lassen. In dem Fall sollte man nicht auf einmal die ganze Tonermenge aus der Flasche in die Kartusche einfüllen, sondern es in mehreren Schritten tun
Die Antwort auf diese Frage hängt vor Allem von dem jeweiligen Kartuschentyp aber auch von deren Alter und der Druckqualität, die sie vor dem Befüllen geliefert hat, ab. Grundsätzlich gilt:
Tonerkartuschen, die eine eingebaute Fotowalze besitzen, sollte man nicht öfter als 1 Mal wiederbefüllen, da diese Teile besonders stark unter Verschleiß leiden. Tonerkartuschen, die eine Tonerträgerwalze aus Gummi besitzen, sollten nicht öfter als 3 Mal wiederbefüllt werden, wobei die Entscheidung ausschließlich davon abhängt, ob die Gummiwalze bereits vor dem Befüllen kleine Kratzer oder Druckstellen aufweist. Wird diese Kartusche lange gelagert, so besteht die Wahrscheinlichkeit, dass das Gummi verhärtet und kein zufrieden stellender Druck damit möglich ist. Sollte Ihre Tonerkartusche undichte Stellen aufweisen und nach mehreren Nachfüllvorgängen Tonerpulver verlieren, so raten wir grundsätzlich von weiteren Befüllungen ab.
Der Garantie- und Gewährleistungsanspruch ist unabhängig davon, ob man originales oder kompatibles Druckerzubehör verwendet oder selbst nachfüllt! Sollte ein Schaden durch den Nachfülltoner entstehen ist dessen Hersteller regresspflichtig.
Bei jeder Bestellung/ Lieferung erhalten Sie natürlich eine ausgedruckte Anleitung in Printqualität und ohne Wasserzeichen.
Brother
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Canon
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Dell
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